Ausbildung - Der Haushalt in der Doppik
Ausgangspunkt für die doppelte Buchführung ist die Gegenüberstellung des gesamten Vermögens und der gesamten Schulden in einer Bilanz. Diese besteht aus zwei Spalten.
In der linken Spalte (Aktivseite) wird das Vermögen dargestellt, gegliedert nach Vermögensarten (Sachanlagen, Finanzanlagen, Kassenmittel u.s.w.).
Die Schulden (Fremdkapital) werden in der rechten Spalte (Passivseite) dargestellt.
Die Differenz zwischen dem Vermögen auf der Aktivseite und den Schulden auf der Passivseite stellt das Eigenkapital (EK) dar. Es wird ebenfalls auf der Passivseite ausgewiesen, so dass die Summe der Aktiva und die Summe der Passiva einer Bilanz stets übereinstimmen.
Die Bilanz verändert sich mit jedem Geschäftsvorfall, ohne dass sie ihr Gleichgewicht verliert.
Vier Typen können unterscheiden werden:
- Aktivtausch (strukturelle Veränderung der Aktiva bei konstanter Bilanzsumme)
- Passivtausch (strukturelle Veränderung der Passiva bei konstanter Bilanzsumme)
- Bilanzverlängerung (Erhöhung eines Aktivpostens und eines Passivpostens um denselben Betrag)
- Bilanzkürzung (Verminderung eines Aktivpostens und eines Passivpostens um denselben Betrag)
Durch jeden Geschäftsvorfall werden also mindestens zwei Bilanzpositionen verändert.